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Dienstag, 3. Dezember 2013

There is nothing to see here - hier gibt's nichts zu sehen

Photo by KikiD showing the space I cleared



My month of dealing with my stuff is over and I am not really where I wanted to be. I don’t feel I made the big change I had hoped for. Thinking about it, I might actually have done it. I am not so scared to tidy up my place as I used to be, because I know it won’t take me longer than half an hour if at all. At least for those five rooms I use for living and not for storing. I intend to continue decluttering one thing per day, because before I move out I want to use my sixth room the way I am dreaming to.

This month I want to focus on my career plans. I want to talk to or make an appointment to talk to at least three people who are doing jobs I can see myself doing in the future. In addition I will have a weekly “hour for the future” for writing down ideas, doing some research on jobs or actually do something that will get me a job I want to have. I am very much looking forward to that, because I figure I will feel less run over by what happens to be the illusion of ‘that’s how the world is’.

That reminds me to say something about my mood at the moment. The institution dealing with my unemployment as it were wants to cut down the payments to support me for this month to a total of nil, nothing, naught. Yes, this news coming in like trickling water from a leak did get my mood down at several points. Luckily I saw a philosopher talking about his book on dignity Sunday morning. Yeah, I am not letting any institution tell me what to do and more important how to feel. If they want to get funny about money, hey, okay, do so. If I am given less money that will change nothing of who I am. I have a value beyond anything anybody on the world could pay up for. And I have dignity, a dignity to be free in my choices and to be free in my thoughts and feelings. I am not going to be tougher just because life seemingly demands it. No, I am going to be free and therefore invulnerable. I can return to not being angry. As my beloved said, it is nothing personal, although I think he was aiming at another point. If it is time to learn that money should be less important for me, I think I am getting ready for that. And if I really meditate on this matter, it is ridiculous that an institution should make me feel sad that I get less money. That is not going to hurt me. On the contrary, I am actually happy to be living in a country where I get some money when I have no job. But this does not mean I am going to let me be treated with disrespect. And I feel sorry for people who have a job that makes them treat people without respect on a daily basis.

I hope you find some uplifting words in my writing if you have to face any hardship. Be well!

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Mein Monat, in welchem ich mich meinem Krams gewidmet habe, ist vorbei und ich bin nicht wirklich da, wo ich sein wollte. Ich habe nicht das Gefühl, eine große Veränderung herbeigeführt zu haben. Aber wenn ich darüber so nachdenke, dann habe ich das eigentlich doch. Ich fürchte mich nicht mehr so sehr davor, bei mir aufzuräumen, weil ich weiß, daß es nicht länger dauern wird als eine halbe Stunde, wenn überhaupt. Zumindest für die fünf Räume, die ich bewohne und nicht nur fürs Lagern nutze. Ich beabsichtige weiterhin einen Gegenstand pro Tag auszumisten, denn bevor ich umziehe, möchte ich das sechste Zimmer so nutzen, wie ich es mir erträume.

Diesen Monat möchte ich mich auf meine Karrierepläne konzentrieren. Ich möchte reden oder Termine machen zum Reden mit mindesten drei Personen, die Jobs haben, die ich mir selbst für meine Zukunft vorstellen kann. Zusätzlich werde ich eine „Zukunftsstunde“ einrichten, um Idee aufzuschreiben, zu recherchieren oder tatsächlich tätig zu werden in einer Sache, die mir einen Job verschaffen kann, den ich haben möchte. Ich freue mich sehr darauf, weil ich annehme, daß ich mich weniger überrannt fühlen werde von sich derzeit als Illusion präsentiert „wie die Welt eben ist“.

Das erinnert mich daran, etwas über meine Verfaßtheit zu sagen. Die Einrichtung, die mit meiner Arbeitslosigkeit betraut ist, möchte meine monetäre Unterstützung kürzen für diesen Monat auf eine Höhe von Null Komma Nichts. Ja, diese Nachrichten, die wie Leckwasser kontinuierlich einsickerten, haben mehrfach auf meine Stimmung gedrückt. Glücklicherweise sah ich einen Philosophen, der über sein Buch zum Thema der Würde sprach, am Sonntagmorgen. Jawohl, ich lasse mir von keiner Institution sagen, was ich zu tun habe, und viel wichtiger, wie ich mich fühlen soll. Wenn die komisch werden wollen des Geldes wegen, hey, okay, macht das. Wenn mir weniger Geld gegeben wird, ändert das nichts daran, wer ich bin. Ich bin wertvoll jenseits von allem was irgend jemand auf der Welt ausbezahlen könnte. Und ich habe Würde, eine Würde, frei zu sein in meiner Wahl und frei zu sein in meinem Denken und meinem Fühlen. Ich werde nicht härter werden, nur weil das Leben das scheinbar abverlangt. Nein, ich werde frei sein und somit unverletzlich. Ich kann zurückkehren dahin, nicht wütend zu sein. Wie mein Liebster sagte, ist es nichts Persönliches, obwohl ich denke, daß er auf etwas Anderes hinauswollte. Wenn es Zeit ist zu lernen, daß Geld weniger von Bedeutung für mich sein sollte, ich glaube, ich mache mich bereit dafür. Und wenn ich wirklich über diese Angelegenheit nachsinne, ist es lächerlich, daß eine Institution mich traurig stimmen sollte, daß ich weniger Geld bekomme. Das wird mich nicht verletzen. Im Gegenteil, ich bin im Grunde sehr froh in einem Land zu leben, in welchem ich etwas Geld bekomme, wenn ich keinen Job habe. Aber dies bedeutet nicht, daß ich mich respektlos behandeln lasse. Und mir tun die Menschen leid, die eine Arbeit haben, die sie dazu bringt, andere Menschen tagtäglich ohne Respekt zu behandeln.

Ich hoffe, Du findest einige aufbauenden Worte in dem, was ich schreibe, vor allem, wenn Du Sorgen und Nöte auszuhalten hast. Mögest Du wohl sein!

Dienstag, 26. November 2013

What happened meanwhile? Was ist inzwischen geschehen?


I received very undelightful news concerning payment during my time of unemployment. I was very depressed by that. My mood was very low and only my birthday could light it up a bit. After a week I was back to normal routine, if there is any such thing in my life at the moment. I still went to see a physiotherapist and went to see another doctor and my dentist. I joined a small circle of academic friends to participate in Article Writing Month on our own. I wrote my first two music reviews and a book review waiting to be published. I went to my music circle that meets every fortnight and had a session of music recording. And then I had to get back into using a camera: My beloved got an interview appointment with Ronan Harris from VNV Nation. It was the most moving interview so far, I was close to tears and at one point my hands were shaking. But I did get some nice pics, too. The concert afterwards was fantastic and the music and lyrics by VNV Nation mean a lot to me. After all the low tide I feel I am back in the right gear now! More news next week as I am planning to have a new motto month in December concentrating on business and finance plans.

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Ich habe sehr unschöne Nachrichten bezüglich meines Arbeitslosengelds erhalten. Ich war deshalb sehr deprimiert. Meine Stimmung war richtig im Keller und nur mein Geburtstag konnte sie ein wenig aufhellen. Nach einer Woche war ich dann wieder in meiner gewohnten Routine, falls es etwas Derartiges in meinem Leben zur Zeit gibt. Ich bin weiterhin zum Physiotherapeuten gegangen und hatte einen weiteren Termin bei einem Arzt und einen bei meiner Zahnärztin. Ich bin einer kleinen Runde von befreundeten Akademikerinnen beigetreten, um für uns selbst einen „Article Writing Month“ zu veranstalten. Ich habe meine ersten zwei Musikrezensionen und meine erste Buchrezension geschrieben, die auf ihre Veröffentlichung warten. Ich bin zu meiner Musizierrunde gegangen, welche sich alle 14 Tage trifft und habe Musikaufnahmen gemacht. Und dann mußte ich mich wieder an den Gebrauch einer Kamera gewöhnen: Mein Liebster hat einen Interviewtermin bei Ronan Harris von VNV Nation bekommen. Es war das bewegenste Interview bisher, ich war den Tränen nahe und einmal haben sogar meine Hände gezittert. Trotzdem habe ich ein paar schöne Photos gemacht. Das anschließende Konzert war phantastisch und die Musik und die Text von VNV Nation bedeuten mir eine Menge. Nach der Flaut habe ich nun wieder das Gefühl, wieder Aufwind zu haben. Mehr Nachrichten nächste Woche über meine Idee im Dezember einen neuen Mottomonat zum Thema Berufs- und Finanzpläne für mich zu veranstalten.

Montag, 14. Oktober 2013

Steps to Happiness - Stufen zum Glück



Photo by KikiD

What is this blog about in detail? It is about life and self-growth, it is about the paradox of accepting what is and changing what is at the same time, about thinking and moving on to doing. It is about development, having a look at hindrances and helping to overcome them.

I will start with a personal check of what I have to accept at this moment:

-         * I have a room full of stuff, piles of boxes filled with things I apparently can’t deal with
-         * I am unemployed, looking for a job and trying to finish my PhD thesis
-         * I spend too much time working and worrying
-         * I am still dealing with an ankle injury, I have headaches on a daily basis and other kinds of regular body pain
-         * I still feel hurt by a split up from a partner after being together for 17 years, I try to tackle too many problems, especially other people’s
-         * My thoughts often tend towards negativity

But I did not start a blog to be whining about the difficult aspects of my life. And to be fair, I really have a good deal of helpful luggage, too:

-          * I live in a flat where I feel happy and at home
-         * My financial situation is far from being critical and I am good at saving money
-         * I can plan my day to my own likes
-         * I have a very good social network of people who really care about me
-         * My partner and I feel that we are on equal terms, I experience anew the wonders of a loving relationship
-         * I am willing to change things and feel I have the energy to do so
-         * I practice meditation and experience spirituality

I have the intention to run this blog on a weekly basis for the next two years. I want to monitor my experience with unemployment, less in the form of recording the matter itself, but more by observing my attitudes. I hope to keep my mood up and actually to undergo personal change.

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Um was geht es in diesem Blog en detail? Es geht um das Leben und persönliche Entwicklung, es geht um das Paradox zu akzeptieren, was ist, und gleichzeitig, zu ändern, was ist, um Gedanken und die Umsetzung in Taten. Es geht um Entfaltung, einen Blick auf die Hindernisse und die Hilfe, sie zu überwinden.

Ich beginne mit einer persönlichen Bestandsaufnahme, was ich in diesem Moment akzeptieren muß:

-         * Ich habe ein Zimmer voller Zeug, Stapel von Kartons angefüllt mit Dingen, mit denen ich mich augenscheinlich nicht auseinandersetzen kann
-         * Ich bin arbeitslos, auf der Suche nach einem Job und versuche, meine Doktorarbeit abzuschließen
-         * Ich verbringe zu viel Zeit mit Arbeit und Sorgen
-         * Ich habe immer noch mit einer Knöchelverletzung zu tun, ich habe täglich Kopfschmerzen und regelmäßig andere Arten von körperliche Schmerzen
-         * An mir nagt immer noch das Zerbrechen einer 17 Jahre andauernden Beziehung, ich versuche zu viele Probleme zu bewältigen besonders diejenigen von anderen
-         * In meinen Gedanken neige ich zu Negativität

Aber ich habe diesen Blog nicht gestartet, um über die schwierigen Aspekte meines Lebens zu jammern. Und um fair zu sein, ich habe wirklich auch einen guten Schwung an hilfreichem Gepäck: 

* Ich lebe in einer Wohnung, in der ich mich wohl und zuhause fühle
-         * Meine finanzielle Situation ist weit entfernt davon kritisch zu sein und ich bin gut im Sparen
-         * Ich kann mir meine Zeit nach meinem eigenen Gutdünken einteilen
-         * Ich habe ein sehr gutes soziales Netzwerk von Leuten, denen ich wirklich etwas bedeute
      * Mein Partner und ich fühlen uns auf Augenhöhe, ich erfahre ganz neu die Wunder einer liebevollen Partnerschaft
* Ich bin gewillt, Dinge zu ändern, und habe das Gefühl, auch die Energie dazu zu habe
* Ich praktiziere Meditation und erlebe Spiritualität

Ich habe die Absicht, diesen Blog in einem wöchentlichen Intervall für die nächsten zwei Jahre zu führen. Ich möchte meine Erfahrungen mit der Arbeitslosigkeit beobachten, weniger in Form von Aufzeichnungen über die Angelegenheit selbst als auf meine innere Haltung zu achten. Ich hoffe, eine gute Stimmung aufrechterhalten zu können und tatsächlich eine persönliche Veränderung zu durchlaufen.

Montag, 7. Oktober 2013

Va pensiero va - Flieg, Gedanke, flieg - Fly thought fly!



I went out to a club recently, it was three months after I had broken three bones in my ankle, so I took my crutches along. And I was determined to dance, because I did not want anything in the world to get me down. It was painful, especially as I had forgotten to take the painkiller, but fortunately a friend could help out. I was dancing away quite happily when a young woman approached me and wondered whether she was allowed to ask me why I came with my crutches. I said ‘sure’ and explained to her the circumstances. She told me she had to walk on crutches for a while when she had a rheumatic episode. She enjoyed it so much to see someone having a great time no matter what. Because she was so kind I asked for her name: I had to smile at the similarity of our names, and so I told her mine. Apparently she felt the same: She gave me a kiss on my cheek and disappeared. I never had such a lovely experience of mutual inner joy when being in a club. And I still can’t explain the deep meaning of this small moment in my life: Not only was going out clubbing with crutches a symbol for myself that ‘I’m still standing’, but it actually had an impact on someone else, cheered someone up, and encouraged someone and that like. And there it was, my last reason to finally start a blog. The other two reasons being a) I wanted to start a blog once I am unemployed to keep my mood up and b) It is on my life list / bucket list.

Ich bin neulich ausgegangen in eine Disco, drei Monate nachdem ich mir drei Knochen im Fußgelenk gebrochen hatte, so dass ich meine Krücken mitnahm. Ich war wild entschlossen zu tanzen, weil ich nicht wollte, dass irgendetwas in der Welt mich runterziehen könnte. Es war schmerzhaft, insbesondere weil ich meine Schmerztablette vergessen hatte einzunehmen, glücklicherweise konnte aber ein Freund aushelfen. Ich war gerade ganz munter am Abtanzen, als eine junge Frau auf mich zukam und wissen wollte, ob sie mich fragen dürfte, warum ich Krücken dabei hatte. Kein Problem, sagte ich und erklärte ihr die Gründe. Dann erzählte sie mir, dass sie auch eine Weile aufgrund eines Rheumaschubs mit Krücken unterwegs war. Sie freute sich so sehr darüber, daß sich jemand trotz allem so gut amüsieren konnte. Weil sie so nett war, fragte ich sie nach ihrem Namen: Ich musste schmunzeln, weil ihr Name fast wie meiner klingt, und sagte ihr deshalb auch meinen. Anscheinend fühlte sie da ähnlich: Sie gab mir daraufhin einen Kuss auf die Wange und verschwand beschwingt. Ich hatte noch nie ein so wunderbares Erlebnis von gegenseitiger innerer Freude in einer Disco. Und ich kann immer noch nicht die tiefe Bedeutung dieses kleinen Moments in meinem Leben in Worte fassen: Mit Krücken Tanzen zu gehen war nicht nur ein Zeichen an mich selbst gerichtet, dass ich noch stehe (wie es in einem Song so schön heißt „I’m still standing), es hatte sogar eine Bedeutung für jemand anderen, hat jemanden aufgeheitert, ermutigt und dergleichen. Und da war er, der letzte Grund endlich einen Blog zu starten. Die anderen zwei Gründe sind a) Ich wollte einen Blog starten sobald ich arbeitslos bin, um mich selbst bei Laune zu halten und b) Es steht auf meiner Liste von Lebenszielen (life list / bucket list).